Anschrift Museum

Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck
Glück-Auf-Straße 3
59909 Bestwig-Ramsbeck
Tel.: +49 (0)2905-250
Fax: +49 (0)2905-850540


Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag
9:00 - 17:00 Uhr
Letzte Einfahrt gegen 16:00 Uhr
Montags geschlossen

Oster- und Pfingstmontag geöffnet

Wegen Wartungsarbeiten vom
15. Dezember 2014 bis 31. Januar 2015
geschlossen

40 Jahre Sauerländer Besucherbergwerk 1974 – 2014

Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck

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Entdeckungsreise ins Innere der Erde.
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» Ein erster Blick hinein...

Geologische Sammlung Hochsauerland zieht ins Museum Ramsbeck um

Museumsleiter Dr. Sven-Hinrich Siemers und Mitarbeiter Peter Penkert mit einem Teil der geologischen Sammlung. Foto: Museum

Ramsbeck. Spannede neue Objekte hat das Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck erhalten. Im Rahmen der Neugestaltung des Sauerlandmuseums Arnsberg ist die geologische Sammlung des hochsauerländer Kreismuseums als Dauerleihgabe nach Ramsbeck gelangt.

 

Dr. Sven-Hinrich Siemers, Museumsleiter in Ramsbeck, freut sich über die willkommene Ergänzung seiner Ausstellung. „Doch vor das Vergnügen hat der Herrgott die Arbeit gesetzt“, so Siemers. Die Objekte müssen zuerst Stück für Stück dokumentiert, wissenschaftlich inventarisiert und teilweise vom Staub des Magazins befreit werden, bevor sie den Besuchern im Besucherbergwerk präsentiert werden können.

 

Doch schon jetzt ist klar, dass einige Stücke recht bald in die Schauvitrinen sollen. Etwa die besonders prachtvollen Erzkristalle aus Ramsbeck, Marsberg oder Sundern, die schon vor Jahrzehnten von Arnsberg für die Nachwelt gesammelt wurden. Oder die hoffentlich komplette Musterpalette der Grube „Schieferbau Schmeltzer“ in Nuttlar. „Ob wir die sehr großen Ammoniten aus der Oberkreide dauerhaft im Museum zeigen werden, können wir noch nicht sagen“, so Siemers. Verdient hätten es die wunderschönen Objekte jedenfalls - wenngleich sie natürlich nicht bergmännisch gefördert wurden.

 

Das Sauerländer Besucherbergwerk ist sich seiner Bedeutung als Museum für den Bergbau im gesamten Sauerland bewusst. Es wird auch zukünftig spannende Themen rund um den Bergbau des Sauerlandes bewahren, bearbeiten und – für die Besucher am wichtigsten – spannend und faszinierend ausstellen.

Alltag der Grubenarbeiter in der Steigerstube näher bringen

Bestwig. Eine neue Abteilung zum Lebensumfeld der Bergleute entsteht derzeit im Sauerländer Besucherbergwerk. Sie ergänzt damit das Leitthema des Museums „Bergbau, Mensch und Umwelt im Sauerland“ mit der Darstellung der täglichen Probleme der schwer arbeitenden Grubenarbeiter.

In der Steigerstube, wo die neue Abteilung schon teilweise fertiggestellt ist, wurde der Lohn in Lohntüten ausgezahlt. Dort wurden die Personalakten in riesigen Schubladen aufbewahrt. Dort tagten die Steiger, quasi die Abteilungsleiter.

Gemäß dem Museumziel „Erhalt und authentische Vermittlung eines erfolgreichen Erzbergwerksbetriebes der Mitte des 20. Jahrhunderts“ wird möglichst viel so belassen oder wiederhergestellt, wie es im Verwaltungsbau der Sachtleben Bergbau von 1953 war. Figuren stehen als lebensgroße Schatten der Vergangenheit in der Halle, so dass die Phantasie den Betrachter schnell mitten in die fünfziger Jahre katapultiert.

Noch weiter zurück führen die Beitragslisten der ‚Siegerländer Knappschaft‘. Alle Arbeiter und Angestellten der „Stolberger Zink“ im Betrieb Ramsbeck mussten 1938 Mitglied der nun zur ‚Reichsknappschaft‘ gleichgeschalteten Renten- und Sozialkasse aller Bergleute sein. Inzwischen darf jedes Mitglied in der „Knappschaft Bahn See“ sein – wie sich die Zeiten ändern.

Ab sofort kann die Steigerstube mit ihren spannenden Themen rund um das liebe Geld und soziale Absicherungen schon besichtigt werden – auch wenn bald noch weitere Objekte die Abteilung ergänzen werden.

Besucherbergwerk nun offiziell Mitglied im Geopark GrenzWelten

Ramsbeck. Gemeinsam wollen sie noch mehr Menschen die Besonderheiten und Schönheiten unserer Region nahe bringen: Am Freitag, 13. Februar 2015, wurde das Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck offiziell zum Mitglied des nationalen Geopark GrenzWelten. Damit tun sich zwei der erfolgreichsten geotouristischen Vermittlungsangebote im hessisch-westfälischen Grenzraum zusammen.

 

Der zum zweiten Male mit dem nationalen Gütesiegel ausgezeichnete Geopark GrenzWelten präsentiert die geologischen und geographischen Besonderheiten der Grenzwelt zwischen dem Wolfhager Land im Osten und dem Hochsauerland im Westen sowie Nordwaldeck und dem Kellerwald im Süden. Der Bergbau spielte in dieser Grenzregion eine zentrale Rolle.

 

Weltweit und national bekannt sind - neben dem neuen Partner in Ramsbeck - der Goldbergbau in Goldhausen bei Korbach, der Kilianstollen bei Marsberg sowie die Braunkohlenzeche in Borken. Durch ihre geologische Grenzlage bietet die Region vielfältige Erzvorkommen, welche über Jahrhunderte die Grundlage der heimischen Industrie bildeten. Im Geopark GrenzWelten konnte man bisher in elf Bergbaurevieren auf Entdeckungsreise gehen. Mit dem „Sauerländer Kalifornien“ in Ramsbeck kommt nun ein Standort mit über 1000-jähriger Bergbautradition hinzu.

 

Ein Partnerschaftsvertrag bildet die Grundlage der zukünftigen Zusammenarbeit. Unterzeichnet haben ihn am Freitag Jens Deutschendorf, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Waldeck-Frankenberg, für den Geopark GrenzWelten sowie  Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus, Geschäftsführer der Bergbaumuseum Ramsbeck GmbH. Neben der Vernetzung der Angebote werben beide Partner füreinander, um möglichst viele Touristen der Grenzregion auch mal über die Landesgrenze hinweg zu locken. Gemeinsame Projekt sollen entwickelt werden, um den Geotourismus in der Region, aber auch vor Ort voran zu bringen. Somit profitieren beide Partner von den vereinten Aktivitäten.

 

„Das Valmetal war im Mittelalter die Grenze der Kurkölnischen sowie der waldeckischen Interessengebiete. Dies spiegelt sich besonders auch im kurkölnischen Ausbeutetaler wieder. Der ,gute‘ Bastenberg liegt im Bereich der kurkölnischen Bergordnung. In den Dörnberg, der im Bereich der waldeckischen Interessen lag, schlägt dagegen der Blitz, und die Bergleute fliehen entsetzt aus den Stollen“, so Museumsleiter Dr. Sven-Hinrich Siemers vom Sauerländer Besucherbergwerk. „Insofern schließt sich der Kreis wieder, nur dass wir inzwischen gemeinsam für die spannende Bergbaugeschichte werben, anstatt Fehden um die Erzlagerstätten zu führen.“

 

Jens Deutschendorf betonte: „Es gibt viele Anknüpfungspunkte. Thematisch passt das zueinander.“ Ramsbeck habe eine lange Geschichte, sei ein renommierter Anlaufpunkt, habe einen hohen Bekanntheitsgrad und ziehe viele Besucher an. Der Kreisbeigeordnete ist sicher: „Das Sauerländer Besucherbergwerk wird eine Bereicherung für den Geopark sein.“ Man wolle die neue Partnerschaft mit Leben erfüllen, versprach Deutschendorf. Wichtig sei, neben der gemeinsamen Werbung füreinander, vor allem, sich auszutauschen, zu vernetzen und weiter zu entwickeln.

 

Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus ist sicher: „Die Zusammenarbeit bringt auf jeden Fall für alle einen deutlichen Mehrwert. Der Tourist ist nicht nur an einem Ort, er erkundet auch die Umgebung.“ Die hessische Landesgrenze sei ja nur wenige Kilometer entfernt. Somit könnten alle vom geologischen Interesse der Besucher profitieren.

 

Für Museumsleiter Dr. Sven-Hinrich Siemers ist klar: „Zwei Drittel der Menschen, die in einem der Bergwerke waren, haben – das haben Umfragen unter Besuchern ergeben – großes Interesse, auch weitere Bergwerke zu besuchen.“ Da die im Geopark  GrenzWelten organisierten Anbieter gegenseitig für die Partnereinrichtungen werben, können sich Interessierte über weitere Angebote in der Umgebung informieren. In dieses Gesamtpaket wird nun auch das Sauerländer Besucherbergwerk mitsamt dem Bergbauwanderweg aufgenommen.

 

Ein spannendes Feld könnte auch die Museumspädagogik werden: Das Projekt Geopark versorgt auch Lehrer mit Unterrichtsmaterialien über die Geologie in der Region. Jens Deutschendorf ist überzeugt, dass auch so das Interesse geweckt wird: „Die Schüler gehen die Wanderwege ab, besuchen Bergwerke.“

Punschsaison eröffnet

Pünktlich zur Adventszeit können unsere Gäste einen weihnachtlichen Punsch (mit oder ohne Alkohol) genießen. Der von Koch Paul Punessen nach Geheimrezept angesetzte Punsch wärmt vor oder nach dem Besuch unseres Besucherbergwerkes genauso wie nach einer Wanderung auf unserem Bergbauwanderweg.

Unsere Museumsgaststätte „Zur Lore“ bietet natürlich parallel neben dem hervorragenden und preisgünstigen Essen auch diverse Sorten warmer und kalter Getränke an.


Der neue Bergbauwanderweg

Wanderkarten und Informationsbroschüre im Museum erhältlich.

Hier gibt es alle Informationen.

3 250 000. Besucher im Sauerländer Besucherbergwerk begrüßt

Ramsbeck. Da staunte Sina Samuel nicht schlecht: Ihr Besuch im Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck begann mit einer besonderen Überraschung. Sie wurde als 3 250 000. Besucherin feierlich begrüßt.

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